Du hast gesehen, wie unsere Tiere leben dürfen – mit Platz, Ruhe und Achtung. Doch Tierwohl endet nicht auf der Weide. Es zeigt sich ganz besonders in dem Moment, in dem ein Tier uns sein Leben schenkt.

Stress vor und während der Schlachtung bedeutet Angst. Und Angst hinterlässt Spuren im Tier und im Fleisch.
Für uns ist deshalb klar: Wenn Schlachtung sein muss, dann so würdevoll wie möglich.
Stressarme Schlachtung heißt bei uns:
Diese drei Säulen sind bei uns nicht nur ein Versprechen, sondern tägliche Praxis in unserer Metzgerei.
Stressarme Schlachtung ist für uns ein elementarer Teil unseres Verständnisses von Tierwohl. Kein Routinevorgang, sondern ein besonderer Moment, der Achtsamkeit und Demut verlangt.
Wir nehmen uns Zeit. Wir arbeiten still. Und wir wissen, wofür.
Für Dich. Für das Tier. Für ehrlichen Genuss.
Unsere Tiere kommen von regionalen TAGWERK Bio-Höfen. Die Landwirt:innen bringen sie selbst.
Bereits am Tag vor der Schlachtung dürfen sie bei uns ankommen: im großen Laufstall direkt neben der Metzgerei.
Dort finden sie, frisches Futter und Wasser, ausreichend Ruhe und Platz – und das alles in einer vertrauten Umgebung.
Kein Warten im LKW, kein fremder Ort und kein Zeitdruck.
Am Schlachttag sind es nur wenige Meter vom Stall bis zum Schlachtraum: keine Rampen, keine dunklen Gänge, keine Hektik.
Das Tier bleibt dort, wo es bereits angekommen ist.
Wir arbeiten frühmorgens, in ruhiger Atmosphäre. Jedes Tier wird einzeln geführt – ohne Treiben, ohne Druck.
Dabei vermeiden wir laute Geräusche, hastige Bewegungen und unnötige Reize.
Der Tod erfolgt durch einen gezielten, sicheren Stich: schnell und so leidfrei wie möglich. Das ist mehr als Technik, das ist Haltung.
Stress setzt Hormone frei, die das Fleisch verändern. Er macht es wässrig, zäh oder geschmacklich flach.
Eine stressarme Schlachtung sorgt für natürliche Reifung, eine stabile Struktur und einen vollen, ehrlichen Geschmack
Denn Qualität beginnt nicht erst in der Pfanne, sondern bereits im Umgang mit dem Tier.